
Bad Sülze, evangelische Stadtkirche
Christian Heinrich Kersten, 1772-75
Friedrich Wilhelm Winzer, 1852
I/P/14
Standort: Westempore
Beschreibung: Spätbarocker Prospekt mit drei Haupt- und zwei Zwischenfeldern. Schleierwerk ausgebaut. Spielschrank mittig, beiderseits der Manualklaviatur Registerzüge im schwarz lackierten Spielschrank. Keilbälge im Turm.
Baugeschichte: 1852 Umdisponierung und technischer Umbau durch Friedrich Wilhelm Winzer. 1886 Umsetzung der Orgel auf die neue zweistöckige Westempore, Friedrich Albert Mehmel. Um 1900 neue Manualklaviatur. Später Umhängung der Traktur um 2 Halbtöne. 1980 Reparatur durch Axel Stüber, Berlin. Die Generalüberholung 1998 durch Orgelbau Babel (Gettdorf) auf den gewachsenen Zustand brachte weitere Substanzverluste.
Disposition nach dem Originalkontrakt 1772:
Manual / C.D-c3, mechanische Schleifladen
Principal 8’
Quintadena 16’
Gedact 8’
Octava 4’
Octava 2’
Mixtur 4’
Sesquialtera 2’
Wald Flöt 2’
Trompet 8’
Flöte 4’
Pedal / C.D.-c1, mechanische Schleifladen
Principal 8’
Sub Bass 16’
Octava 8’ von Holtz
Octava 4’
Fagotte oder sanfte Posaune 16’
Tremulant
Veränderte Disposition:
Friedrich Wilhelm Winzer 1852
I/P/14
Manual / C.D-c3, mechanische Schleifladen
Bordun 16’ (v. Winzer umgerückt)
Principal 8’
Hohlflöte 8’ (v. Winzer aus Gedackt 8’ )
Gamba 8’
Gedackt 8’
Octave 4’
Spitzflöte 4’
Octave 2’
Quinte 2 2/3’
Mixtur 3fach
Pedal / C.D-c1, mechanische Schleifladen
Subbaß 16’
Octavenbaß 8’
Octavenbaß 4’
Posaune 16’