
Dobbertin, evangelische Klosterkirche
Wolfgang Nußbücker, Umbau 1978
II/P/20
Standort: Empore im Nordanbau des Altarplatzes
Beschreibung: neugotischer mehrfach gegliederter Prospekt (Entwurf Heinrich Thormann) mit Pfeifenattrappen (zinnfoliierte Holzstämme). Etwas schmalerer Gehäusefuß mit zentralem Spieltisch.
Baugeschichte: Die dreimanualige Ernst Sauer-Orgel von 1857 wurde durch einen Neubau im alten Gehäuse 1893 durch Schlag & Söhne ersetzt. Nach Kriegsschäden Wiederherstellung von acht Registern (teilweise Neubau und veränderte Disposition) durch Schuke (Potsdam) 1953. Tiefgreifender Umbau 1978 durch Wolfgang Nußbücker; Veränderung des Spieltisches. Registratur: Manuale mechanisch, Pedal pneumatisch. Windladen I und II mechanische Schleifladen, Pedal pneumatische Kegellade. Nach 1990 Ausbau des Pfeifenwerkes wegen Sanierung der Kirche.
Vorgängerorgel der Ernst Sauer-Orgel war eine durch Paul Schmidt (Rostock) erbaute zweimanualige Orgel von 1747. Aus Teilen daraus erstellte Ernst Sauer 1856 eine einmanualige Orgel für Mestlin, deren Reste sich seit 2002 im Orgelmuseum Malchow befinden.
I. Manual, Hauptwerk / C-f3, mechanische Schleifladen
Bordun 16’
Principal 8’
Rohrflöte 8’
Octave 4’
Nachthorn 4’
Nasat 2 2/3’
Waldflöte 2’
Mixtur 4fach
II. Manual, Schwellwerk / C-f3, mechanische Schleifladen
Gedackt 8’
Principal 4’
Spitzflöte 4’
Principal 2’
Spitzquinte 1 1/3’
Sesquialter 2fach
Scharff 3fach
Tremulant
Pedal / C-d1, pneumatische Kegelladen
Subbaß 16’
Gedacktbaß 8’
Choralbaß 4’
Rauschpfeife 2fach
Posaune 16’
I-P, II-P, II-I