Klostern Malchow (c) M.Wünsch

Döbbersen, evangelische Dorfkirche

Johann Heinrich Runge, 1878

I/P/6+1 Transmission

Gottfried Schmidt, 2014

I/P/10

 

Orgel Döbbersen

Beschreibung: Flacher neugotischer Prospekt mit drei spitzbogigen Pfeifenfeldern und flachen oberen Abschlüssen. Spieltisch rechtsseitig, die Registerzüge zu beiden Seiten der Manualklaviatur. Typische technische Anlage mit Magazinbalg in der Orgel, darüberliegendem horizontalen Wellenrahmen und der Manualwindlade.

Baugeschichte: ursprünglich Brüstungsorgel, 1953 im Zuge des Abbaus der mittleren Empore Veränderung des Prospektes durch Abschneiden der oberen Gehäusehälfte, Drehen des gesamten Werkes um 180 Grad und Versetzen in die Nordwestecke. 2013 Rekonstruktion von Prospekt und Werk durch Gottfried Schmidt (Rostock).

 

Manual / C-c3, mechanische Schleiflade

Principal 8’      C-B Holz, H-b1 Prospekt,

Gedact 8’        Holz

Flöte 8’           (C-H aus Gedact, ab c Doppelflöte)

Octave 4’

Flöte 4’           Holz offen

 

Pedal / C-c1, fest angehangen

 

Standort: Westempore

 

Beschreibung: Gehäuse aus der Bauzeit. Seit 1971 siebenteiliger moderner Prospekt mit Metall- und Holzpfeifen in unterschiedlich großen rechteckigen Feldern. Spielschrank zentral mit Türen. Manubrien zu beiden Seiten der Manualklaviatur. Manualklaviatur mit schwarzen Untertasten. Gemeinsame Windlade für Manual und das ursprünglich einzig selbständige Pedalregister Octave 8’. Magazinbalg ursprünglich im Unterbau.

Baugeschichte: 1971 Umbau durch Wolfgang Nußbücker (Plau), Veränderung der Fassade, der Traktur und der Disposition. Neues Wellenbrett mit Aluminiumwellen, Ausbau der Pedalkoppel, neue Pedalklaviatur, Schwimmerbalg anstelle des Magazinbalges in der Orgel.

 

2014 Rekonstruktion der technischen und klanglichen Anlage auf den Stand von 1878 und Erweiterung um drei Manualregister und zwei selbständige Pedalregister auf neuer Pedalwindlade durch Gottfried Schmidt (Rostock).

 

Pfeifen von J. H. Runge befinden sich in den Registern Bordun, Viola di Gamba, Octave. Die Flöte 4‘ (Rohrflöte) stammt vermutlich aus der Werkstatt von Barnim Grüneberg und befindet sich seit 1971 in der Orgel. Beide Pedalregister stammen aus der 2002 rekonstruierten Orgel in Groß Eichsen, deren vorheriges pneumatisches Werk 1907 durch Marcus Runge gebaut wurde.

 

Manual / C-g3, mechanische Schleiflade

Bordun 16’

Principal 8’

Hohlflöte 8’

Viola di Gamba 8’ Baß          (C bis ho)

Viola di Gamba 8’ Discant    (c1 bis g3)

Octave 4’

Flöte 4’                      

Octave 2’                   

Mixtur 2-3fach          

 

Pedal C-d1, mechanische Schleiflade

Subbaß 16’    

Octavbaß 8’   

 

Pedalkoppel

 

 

Disposition 1878:
Manual / C-g3, mechanische Schleiflade

Bordun 16’

Principal 8’

Hohlflöte 8’

Viola di Gamba 8’ (Baß bis ho)

Viola di Gamba 8’ (Discant ab c1)

Octave 4’

 

Pedal C-d1, mechanische Schleiflade

Subbaß 16’ (Transmission)

Octavbaß 8’

 

Pedalkoppel