
Dömitz, evangelische
Stadtkirche
Johann Heinrich Runge, 1873
II/P/19

Standort: Westempore
Beschreibung: Flacher neugotischer Prospekt mit drei spitzbogigen Pfeifenfeldern
mit Giebelbekrönung, jeweils flankiert von Fialtürmen. Übergang vom höheren
Mittelfeld zu den beiden Seitenfeldern durch Paneelflächen. Spielschrank zentral
mit Türen, beiderseits der Klaviaturen zu je drei vertikalen Reihen die
Manubrien.
Zwei Windladen des Nebenwerkes im Untergeschoß, darüber Windladen des
Hauptwerkes, dahinter die Pedalwindladen.
Tontraktur über Wellenbrett und anschließendem strahlenförmigen
Abstraktenverlauf (HW) sowie horizontalem Wellenrahmen (NW). Drei Keilbälge im
Turmraum.
Baugeschichte: Die gegenwärtige Disposition geht auf eine Umdisponierung,
vermutlich vor 1945, zurück. Nach 1990 Reparaturen durch Christian Lobback
(Neuendeich) und 2005 Restaurierung des unteren sowie Reparatur des mittleren
Keilbalges durch Andreas Arnold (Plau).
Veränderte Disposition:
I. Manual, Hauptwerk / C-f³, mechanische Schleiflade
Bourdun 16’
Principal 8’
Flöte 8’
Octave 4’
Quinte 2 2/3’
Octave 2’
Mitur 3fach
Trompete 8’
II. Manual, Nebenwerk / C-f³, mechanische Schleiflade
Gedackt 8’
Salicional 8’
Harmonica 8’
Octave 4’
Flöte 4’
Blockflöte 2’
Pedal / C-d¹, mechanische Schleiflade
Principal 16’
Subbaß 16’
Gedackt 8’
Octave 4’
Posaune 16’
Pedalcoppel
Manualcoppel
Calcantenglocke
Sperrventil Manual
Sperrventil Pedal
Ablaßventil