
Eldena, evangelische Dorfkirche
(Friedrich?) Menger (im Auftrag Johann Friedrich Schulzes?), 1841
II/P/19+1 Transmission

Standort: Westempore
Beschreibung: Neugotischer flacher Prospekt mit drei Pfeifenfeldern mit doppelten Kielbögen, welche mit Kreuzblumen und Krappen besetzt und durch Fialen flankiert sind. Das mittlere Feld mit deutlich höherer Basis (Höhe Oberwerkswindlade), darunter profilierte Füllung, unter der sich der zentrale Spielschrank befindet. Im Schrank zu beiden Seiten der Klaviaturen die Manubrien. Tontraktur über Holzwinkel, Strahlenmechanik und vertikaler Abtraktenführung zu Wellenrahmen mit kurzen stehenden Wellen. Im Unterbau die Windladen des Hauptwerkes, Oberwerk darüber. Hinter dem Stimmgang zum Hauptwerk der Balg, darüber die Pedalwindlden.
Baugeschichte: Bauakten sind nicht vorhanden. Eine Chronik erinnert sich an Menger (ohne Vornamen) als den Ersteller der Orgel. Schulze-Werkverzeichnisse führen diese Orgel auf, obwohl nicht bekannt ist, ob die Zählung auf Schulzes Werkstatt zurückgeht. Menger war selbständig tätig, kann aber auch im Auftrag Schulzes gearbeitet haben. Ebenso unbekannt ist, welcher der bekannten drei Menger in Eldena tätig war.
Trotz Reparaturen 1989 durch Voigt (Bad Liebenwerda) und 1997 durch Lobback (Neuendeich) hat die Orgel akuten Restaurierungsbedarf.
I. Manual, Hauptwerk / C-f3, mechanische Schleifladen
Principal 16’
Bordun 16’
Principal 8’
Gamba 8’
Hohlflöte 8’
Octave 4’
Flöte 4’
Octave 2’
Mixtur 2’ 5fach
II. Manual, Nebenwerk / C-f3, mechanische Schleifladen
Bordun 8’
Lieblich Gedackt 8’
Floetravers 8’ (ohne Pfeifen)
Principal 4’
Gemshorn 4’
Cornett 3fach ab c’
Pedal / C-d1, mechanische Schleifladen,
Principalbass 16’ (Transmission)
Subbass 16’
Quintenbaß 12’
Principalbass 8’
Octavenbass 8’
Pedalkoppel
Manualkoppel
Calcant
Stern – bedient eine Pedalklaviaturabschaltung