Klostern Malchow (c) M.Wünsch

Wattmannshagen, evangelische Dorfkirche

Friedrich Albert Mehmel, 1860

II/P/11

 

Standort: Westempore

 

Beschreibung: neugotisches Gehäuse, Spielschrank rechtsseitig. Die Manubrien horizontal über dem Notenpult mit fast direktem Anschluss zu den Schleifen. Später angefügt ist der Stock für Octave 2‘ mit Schleife im II. Manual. Deshalb kam der Registerzug zwischen die Pedalregister zu liegen. Ein Zusatzregister im I. Manual wurde auf einen pneumatischen Stock gestellt.

 

Baugeschichte: Ursprünglich II/P/9. 1899 Erweiterung I. Manual um Bordun 16‘ (Beyer), 1919 pneumatischer Zusatzstock (Beyer), 1958 Umdisponierung (Schuke), 1977 Umsetzung aus Pantlitz/Vorpommern (Stüber). Dabei starke Umdisponierung unter Verwendung alten Pfeifenmaterials. Alle Registerschilder sind im Zuge der Umdisponierung neu gefertigt worden. Vermutlich sind nur die Pfeifen des Prestant 4‘ aus der Ursprungsorgel. Auch die Herkunft der Holzpfeifen ist nicht einheitlich.

 

I. Manual / C-f3, mechanische Schleiflade

Principal 8‘

Gedackt 8’

Prestant 4’

Schwiegel 2’ auf pneumatischem Zusatzstock

Mixtur 3fach

 

II. Manual / C-f3, mechanische Schleiflade

Hohlflöte 8‘

Flöte 4‘

Quinte 2 2/3‘

Octave 2‘ auf mechanischem Zusatzstock

 

Pedal / C-d1, mechanische Schleiflade

Subass 16‘

Ocavbass 8‘

 

Pedalkoppel (I-P)

Manualkoppel

 

 

Disposition bis 1977:

 

I. Manual / C-f3, mechanische Schleiflade

Bordun 16‘ (Beyer 1899)

Principal 8‘

Gedackt 8’

Octave 4’

Progr. Har. 1.2-3fach

 

II. Manual / C-f3, mechanische Schleiflade

Viola di Gamba 8‘

Hohlflöte 8‘

Flöte 4‘

Octave 2‘ (Schuke 1958)

 

Pedal / C-d1, mechanische Schleiflade

Subass 16‘

Ocavbass 8‘

 

Pedalkoppel (I-P)

Manualkoppel